Wind bei UMTS-Wetter.de
Wie ensteht Wind?
Ohne Wind kein Wetter. Er transportiert Wärme, Feuchtigkeit
und Energie. Und er konfrontiert die Meteorologen jeden Tag
mit der großen Frage: Woher weht der Wind morgen? Das
klingt simpel, gehört aber zu den kompliziertesten Problemen
der Wissenschaft und des Alltags. Aber wieso Wind weht, das
ist im Grunde ganz einfach zu verstehen.
Die treibende Kraft ist die Sonnenstrahlung. Sie trifft die
Erde und ihre Lufthülle unterschiedlich intensiv: senkrecht
am Äquator, nur noch wie ein Streiflicht an den Polen.
Erde und Luftmassen am Äquator heizen sich auf, die Luft
wird leichter und steigt nach oben. Hitze über den Tropen,
Kälte an der Polarregion: Das kann so nicht bleiben,
die Natur will den Ausgleich.
Also fließt Warmluft - am oberen Rand der Wetterschicht
- dorthin, wo es kälter ist. Auf dem Weg nach Norden
verliert die Luft soviel an Wärme, dass sie schließlich
schwer und kalt zu Boden sinkt. Ein Kreislauf entsteht: in
der oberen Atmosphäre drängt warme Luft zur Polarregion.
Und am Boden strömt kalte Luft zurück zu den Tropen,
wie von einem Staubsauger angesogen.
Diese globale Wärmekraftmaschine ist im Prinzip dasselbe
wie die Zugluft zwischen Wohn- und Schlafzimmer oder der Heißluftbrenner
im Ballon und die Thermik am warmen Berghang. Unser Lufttransport
vom Äquator kommt am Pol nie an. Die Erdrehung lenkt
ihn weit zur Seite ab. Sie bringt auch die Hoch- und Tiefdruckgebiete
zum Rotieren.
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