Wirbelsturm bei UMTS-Wetter.de
Wie ensteht ein Wirbelsturm?
Wirbelstürme entstehen in tropischen Meeren und wandern
dann westwärts bis sie auf Land treffen oder sich auflösen.
Für die Entstehung eines Wirbelsturms müssen bestimmte
Voraussetzungen gegeben sein.
Das Wasser muss eine Temperatur von mindestens 26,5°
C haben, bis in mindestens 50 m Tiefe.
Die Luft muss voller Feuchtigkeit sein (das ist bei warmen
Meeren der Fall).
Das Meer braucht eine gewissen Mindestgrösse. Geeignet
sind zum Beispiel Atlantik, Pazifik, indischer Ozean.
Die Höhenwinde dürfen nicht stark unterschiedlich
wehen wie die Oberflächenwinde, damit sich ein Wirbelsturm
aufbauen kann.
Eine Wellenstörung (Easterly Wave) oder ein aussertropisches
Tief werden als Startmechanismus gebraucht.
Winde treffen zusammen und die Luft steigt auf, um weitere
Luftmassen nachzuziehen.
Die kondensierende Luftfeuchtigkeit lässt zusätzliche
Wärme entstehen.
Die zusätzliche Wärme steigert die aufsteigende
Luft.
Die aufgestiegene Luft wird durch hohen Luftdruck nach aussen
gedrückt.
Durch die Erdumdrehung (Corioliskraft) wird der Wirbelsturm
in Rotation versetzt. Auf der Nordhalbkugel dreht sich der
Sturm im Uhrzeigersinn und auf der Südhalbkugel gegen
den Uhrzeigersinn.
In der Mitte bildet sich ein windstilles Auge.
Die starken Aufwinde schrauben sich am Rand des Auges nach
oben.
In der Mitte des Auges fällt Luft nach unten.
Dort herrscht ein extrem niedriger Luftdruck.
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